Chronik - Allgemein

Allgemeine Chronik SCL

CHRONIK DES SKI CLUB LIENZ  1910 bis 2017

 

Von Thenius Alfred und Vergeiner Sigi

 

1910:                  Erste Kontakte, Gründung der Wintersportverein LIENZ.

                           Den alpinen Schilauf übten damals vorwiegend Bergsteiger aus, die auch die Gründer

                           des Vereins waren. Unter ihnen findet man folgende Namen:

                           SANTER Rasl, NUSSBAUMER Georg, Dir. GRÖBNER, MARCHER Matthias,

                           PUTZENBACHER Edl, KASHOFER Hans und Karl, Ing. ECK u. Rudl ELLER.

             

  1911:                Wurden bereits die ersten Schirennen durchgeführt.

  1912:                Wurde der Skiclub LIENZ als Wintersportverein LIENZ, von oben genannten Bergsteigern, zusammen mit den damaligen

                            Heeresangehörigen            

                            der Garnison LIENZ gegründet, die auch die ersten Schiveranstaltungen durchgeführt haben.

 

  1913:                 Wurde am 25. Jänner der Tiroler Schiverband gegründet. Mitbegründer des Verbandes waren damals

                             die Südtiroler Schivereine wie der Skiclub             

                             BOZEN, Skiclub CORTINA, Skiclub LADINIA Skiclub TOBLACH und Skiclub LIENZ.

 

  1914 – 1918:      Der Erste Weltkrieg unterband vorerst die Bemühungen den Wintersportverein LIENZ weiter auszubauen.

                              Über die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg besitzt der Skiclub LIENZ bedauerlicher Weise keinerlei Aufzeichnungen.

   Nach   1920:       Wurde der Lienzer Skiclub (LSK) von den Funktionären:     

                               Obstlt MIKULITSCH, Eduard MAIRAMHOF, Paul ROHRACHER, Max ZAMBELLI und Dr. AICHHOLZER geführt.

 

  1930:                   Der Sitz des ÖSV befand sich in WIEN, alle Landesverbände waren erst im Aufbau begriffen.

                              Zu dieser Zeit wurden in Osttirol der Wintersportverein MATREI, in weiterer Folge

                              ST. JAKOB i.D. PRÄGRATEN, KALS und SILLIAN gegründet.

                              Gleichzeitig erfolgte wiederum eine Neugründung des WSV LIENZ.

                             Nachdem der Tiroler Schiverband wegen der ungünstigen geographischen Lage,

                             den Osttiroler Vereinen nicht helfen konnte, wurden damals die      

                             genannten Osttiroler Vereine einvernehmlich dem LANDESSCHIVERBAND KÄRNTEN angeschlossen.

 

 1932:                  Führte der Wintersportverein LIENZ , unterstützt von Heeresangehörigen, und dem Heeressportverein LIENZ,

                             verschiedene Schirennen durch, von denen noch interessante Ergebnislisten vorliegen.

                             Unter derselben Mitwirkung erfolgte der Ausbau von Sportstätten, wie die Erbauung der alten

                             Schlossbergsprungschanze und die Abfahrt von der „Reiter Feichte“, welche wohl als Vorläuferin der heutigen

                            „H 2000“ bezeichnet werden darf.

 

 

1935:                 Wurde der Wintersportverein LIENZ (LSK) in Schiclub LIENZ  Umbenannt.

                            Die Rennläufer dieser Zeit waren:

                            BERGMEISTER Hans, LEIBETSEDER Lois, LOTTERSBERGER Lois, SCHNEIDER Albert,

                            MUSNER Lois und Walter, RAUTER Sepp, TSCHURTSCHENTALER Egon und UNTERASINGER Matz,

                            sowie die Damen ARMELINI Emmi, OBWEXER Gretl, PIVON Herta und SANTA Hilda.

1938:                   Durch die Auflösung des ÖSV und sämtlicher Landesverbände im Zuge des Anschlusses an das Deutsche Reich,

                            gingen alle sportlichen Agenden an den Reichsverband für Leibeserziehung über.

                            LIENZ besaß schon damals eine Reihe von Rennläufern, die über den Gau Kärnten hinaus einsame Spitze waren.

 

1945:                   Gleich nach Ende des Zweiten Weltkrieges erfolgte wiederum die Neugründung des Schiclub LIENZ,

                            wie er sich in seiner heutigen Form präsentiert.

                            Am 13. Jänner 1945 begann die Vereinsarbeit mit einem Abfahrtslauf am Schlossberg.

                            Ab diesem Zeitpunkt wurde die Vereinsgeschichte einigermaßen chronologisch festgehalten.

                            Die Gründer des neuen Schiclub LIENZ waren:

                            Emil MANFREDA

                            Ing. Toni RICHTER

                            Franz FILLAFER

                            H. PALLA

                            Ernst FALKNER und

                            Franz TSCHERNIG.

                            Sie haben zusammen mit Albert BILDSTEIN damit den Grundstein für die weitere Entwicklung

                            des Schisports in LIENZ gelegt.

 

1946 – 1963:       Wurden durch den Schiclub LIENZ im Rahmen des Kärntner und Osttiroler Schiverbandes

                             mehrere internationale Veranstaltungen durchgeführt:

                             zwei mal das Glocknerrennen

                             ein Dreiländertreffen Jugoslawien, Italien, Österreich,

                             die österreichische Alpine Jugendmeisterschaft und

                             zwei mal die Gesamt- Österreichische Meisterschaft ALPIN und NORDISCH.

                             In dieser Zeit haben Funktionäre des SCL im Landesverband Kärnten/Osttirol an führenden Stellen mitgewirkt.

 

1959 – 1962        SCL-Obm. Ing. Karl EBNER:    als Vizepräsident      

                            Karl GRISSMANN:                    als Landessportwart  

                            Hans HOHENWARTER:           als Landesjugendwartstellvertreter

                            Dir. Viktor LEIBETSEDER:      als Landestrainer und Sportwart.

 

1963:                  Wurde der Schiclub LIENZ und alle Osttiroler Vereine in den Tiroler Schiverband eingegliedert.

                            Beim SCL wurde diese Eingliederung bei der Jahreshauptversammlung am 16. Mai 1963 einstimmig beschlossen.

 

1969 – 1971:      

1969                  wurde dem SCL ein Weltcup-Rennen übertragen, womit dieser erstmals

                           auch international in Erscheinung trat.

                           Gleichzeitig war diese Veranstaltung der Anstoß für einen großzügigen Ausbau der

                           Wettkampfstätten am Schlossberg, die in der Form der heutigen „H 2000“ bestehen.

                           Der Mitgliederstand hat erstmals die Tausendermarke überschritten.

 

1972:                 Der langjährige Präsident des SCL, Dr. Kurt SCHLICK, wurde am 13. März 1972

                          zum Präsidenten des Österreichischen Schiverbandes gewählt und hat diese Funktion bis 1976 ausgeübt.

                          Diese Wahl bedeutete für den SCL mehr als eine große Ehre. In der Ära SCHLICK als ÖSV- Präsident

                          wurden die Weltmeisterschaften 1974 in ST. MORITZ und die Olympischen Winterspiele 1976 in INNSBRUCK ausgetragen.

1985                 wurde Dr. Kurt SCHLICK zum ÖSV- Ehrenpräsidenten ernannt.

                          Dir. LEIBETSEDER Viktor war in dieser Zeit Rennsportsekretär und ÖSV- Sportwart,

                          Hans HOHENWARTER Jugendsportwart im Tiroler Schiverband.

 

1978:                 SCL- Obmann Hans HOHENWARTER wurde zum Vizepräsidenten des Tiroler Schiverbandes gewählt.            

1979:                 Einweihung des unter der Leitung von Altobmann des  SCL Dipl. Ing. Arch. Rudolf STOTTER errichteten

                          Vereinsheimes in der Pfister.

                         Am 08 01 1979 fand die erste Ausschusssitzung im neuen Vereinsheim statt.

 

1980 – 1990:  Bau der Schneekanon des SCL  

                         Nach Anleitung einer Orginal Kanone "Hedco"   wurde von den SCL leuten ( Thenius Anesi Vergeiner ,Golmizer,)

                         in 3 Jahren eine Schneekanone erfolreich nachgebaut Sie war leider mit einem Unimog Motor ausgestattet

                         daher viel zu schwer zum Transport, aber sie funktioniert bestens!!

                         das war der Grunstein in Lienz für ein Umdenken in der Scheesituatiuon

                         langsam wurde jedes Jahr in eine Schneeanlage invstiert.

 1988               der SCL wird mit 1614 Mitgliedern, zum zweitgrößten Verein im TSV.

1990 -1993     Bei den Jugendlichen und Schülern sogar zum größten Verein des TSV.

                        Bau der Zielhütte am Hochstein

                        Bau der Labehütte am Hochstein

                        Bau eines Zeitnehmungsbusses

                                              

                                        

1993 - 1995   Bau der Halle für Geräte in der Pfister mit über 20 Helfer und mit Geld vom ASVÖ

                        Totalumbau des SCL Heimes in der Pfister in 2 Jahren

                        Grund  Heitzungskosten und Platzmangel für Sitzungen für Weltcup Veranstaltungen

1996-1998       Streckenbau für Weltcup Hochstein Sektion I

                         Durchführung der 1 Snowboard WM in der Geschichte der FIS konnte

                         der Club beim Bund auf Bundesmittel ansuchen (Gemeinde und LBB nicht möglich)

                         daher mussten wir auch die Bauleitung für die von FIS geforderten Strecken übernehmen.

                         Es wurde dann die Sektion 1 im oberen Bereich total saniert. Die Besitzer waren alle dafür es konnten

                         neue Weideflächen gewonnen werden,

                         Es wurde von OBR DI Thenius geplant und von der Wildbach und allen Behörden

                         abgesichert und genehmigt.

 

1998                Obmann Hohenwarter legt auf Grund der Anschuldigungen von Herrn Duregger den Obmann ab.

                        Vergeiner Sigi derzeit Obmann Stellv. musste den Club in dieser schweren Zeit dann übernehmen.

                        und musste die Forderungen des Herrn Duregger weiterführen

                        Duregger stellte einige Gutachter ein die leider von unseren Experten ( (des Geldes wegen)

                        nicht gegen bewiesen werden konnten.

                        Daher wurde dann nach 2 jährigen Rechtskampf der SCL Obmann Vergeiner auch verurteilt.

                        Leider hatte der Club zu wenig Geld um das Gegenteil zu beweisen,

                        ab diesen Zeitpunkt wollte Vergeiner keine Leistungen am Hochstein

                        mit Personal vom SCL mehr beitragen.

 

2006              1. Planung der Weltcup Strecke neu Auftrag von BGM der Stadt Lienz die Strecke nach

                       den Normen der FIS Breite und Länge einmal auszumessen bew. Für eine Besprechung vorbereiten

                       nach vielen Gesprächen übernahm Vergeiner dann  diese Tätigkeit

                       Sie wurde dann auch von den LBB DI Stiebelehner zum Teil umgesetzt.

 

2008               Steuerkabel Verlegung beim Verlegen der Neuen Rohrleitung im Bereich Sektion 1 und 2

                       alle Steuerkabel über die Taxer Wiese  bis zum Stern wurden von SCL Gekauft

                       und mit den Rohren von der LBB verlegt

 

 

2010 – 2013  Kleine Änderungen auf  der Weltcupstrecke

                        nach Vorschriften der FIS

                        Clubheim Sanierung  Eingangstüren Erneuerungen

                         Erhaltungsarbeiten im Bereich der Sektion 3 Zielhütte                     

 

2013 – 2015   Erhaltungsarbeiten  der Bauten in der Pfister aller Gebäude

                         Ausbau der Materialcontianer für den Weltcup

                         Labe Hütte Erhaltungsarbeiten Einbau neuer Lautsprecheranlage

                         Ankauf eines Skido gebraucht              

 

2016 – 2017   Umbau im Clubheim des Büros Erweiterung der PC Anlage,

                         Erneuerung des Büros in der Pfister und Internet Verbindungen

                         Ankauf eines neuen Pritschen Wagen für Transporte

                         Ankauf eines Anhängers

                         Weltcupstrecken Homologierung in der Sektion 1

                          Anhänger Bau für SKIDO

                        Erste Gespräche für Schließung des Hochsteins                     

                                                                                


                                                                  

 

Schilehrer und Trainertätigkeiten von SCL- Mitgliedern

 

UNTERASINGER Matz  Schilehrer in den 30er Jahren in CORVARA

RAUTER Sepp                Schilehrer in den 30er Jahren in CORVARA

MUSNER Lois                 Schilehrer in den 30er Jahren in CORVARA

DICIA Toni                      Schilehrer in den 30er Jahren in MEGEVE

STIEGLER Pepi                Leiter der Schischule JACKSO HOLE

  

 FUNKTIONEN IM KÄRNTNER UND OSTTIROLER SCHIVERBAND

 

1959 – 1962:         Ing. Karl EBNER            Vizepräsident

                              Karl GRISSMANN           Landessportwart

                              Hans HOHENWARTER   Landesjugendwartstellvertreter

 

 

FUNKTIONEN IM ÖSV

 

1972 – 1977:       Dr. Kurt SCHLICK   ÖSV Präsident

                            Dir. Viktor LEIBETSEDER       ÖSV Rennsportsekretär

 

 

FUNKTIONEN IM TIROLER SCHIVERBAND  SCL

 

1963 – 1965:       Dir. Viktor LEIBETSEDER        Bezirksvertreter

1965 – 1972:       Hans HOHENWARTER             Bezirksvertreter

1971 – 1978:       Hans HOHENWARTER             TSV Jugendwart

1978 – 1985:       Hans HOHENWARTER             TSV Vizepräsident

1972 – 1997:       Werner HEIZMANN                  Bezirksvertreter

1997 – 2008:       Walter EISENDLE                     Bezirksvertreter

2010 - 2016         Gerald STANDTEINER              Beuirksvertreter 

 

FUNKTIONÄRE IM ASVÖ TIROL

 

1963 – 1965:       Dir. Viktor LEIBETSEDER       Bezirksobmann

1971 – 2009:       Hans HOHENWARTER             Bezirksobmann

 

 

BEZIRKSKAMPFRICHTER des SCL

 

              1963 – 1966   Ing. Rudi Stern                                                                                             


              1966 – 1967  Dir, Viktor Leibetseder

              1967 – 1973  Hans Hohenwarter

              1973 – 1977  Werner Heitzmann

              1978 – 1980  Ing. Josef Albl

              1980 -  1996  Dieter Roth

              1981 – 2001  Ing Helmut Magerle

              2001 – 2005 Walter Leibetseder

              2005 -          Obererlacher Herbert