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4. SCL Hochstein Tourenlauf 2019

4. SCL Hochstein Tourenlauf 2019

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Seibald und viele weitere Gewinner beim 4. SCL Hochstein Tourenlauf

 

Rund 140 Teilnehmer nahmen vorgestern Abend den 4. SCL Hochstein Tourenlauf bei frühlingshaftem Wetter in Angriff. In der Tourenklasse setzte sich der Favorit und Lokalmatador Manuel Seibald durch und feierte damit seinen dritten Triumph am Hochstein. Bei den Damen siegte Martina Wernig aus Hermagor. 

 

Nach der wetterbedingten Absage des Ursprungstermins im Februar waren die Aussichten für die Austragung des 4. SCL Hochstein Tourenlaufes am  Freitag  nicht gerade optimal. Frühlingshafte Temperaturen setzten der Piste extrem zu, deshalb musste das Rennen auf der Ersatzstrecke ausgerichtet werden. Nach einer längeren Hochdruckphase hat sich am Renntag wieder eine Kaltfront angekündigt, die die Helfer forderte. Der extreme Wind zerlegte dann förmlich den aufgebauten Zielraum. „Doch rund eine Stunde vor Rennbeginn kam es zu einer Wetterberuhigung und wir konnten noch alles zeitgerecht aufbauen“, sagt Organisator Stefan Mutschlechner vom SC Lienz. Es war das erwartete Nachtspektakel, bei dem sich rund 140 Teilnehmer am Hochstein matchten. Die vielen Zuschauer im Zielstadion Hochstein genossen bei Musik von DJ Markus die Atmosphäre. Der Bewerb wurde im Individual-Modus ausgetragen. 

 

Seibald schafft 3. Sieg am Hochstein

Bei den letzten drei Austragungen dominierte jeweils Manuel Seibald, im Vorjahr war er krankheitsbedingt nicht dabei. Doch vorgestern schlug wieder die Stunde des Skibergsteigers vom Race Team Trans-Lemberger. Von Beginn an gab er den Ton an und schaffte die erste von drei Runden mit Auf- und Abstieg in etwas mehr als 20 Minuten. Schlussendlich setzte er sich mit einer Siegerzeit für die 1410 Höhenmeter in 1:03,45 Stunden souverän durch. Während Seibald das Rennen frühzeitig für sich entschied, war der Kampf um Rang zwei schon spannender: Der Italiener Michael Nocker (Skialprace Ahrntal) und der Tristacher Matthias Klocker (Fagerer Installationen) duellierten sich und Nocker setzte sich schließlich eine Minute gegen Klocker durch. 

 

Bei den Damen, die zwei Runden mit 940 Höhenmetern zu absolvieren hatten, siegte Martina Wernig vom SC Laufsport Hermagor in einer Zeit von 59:27 Minuten vor Christa Blasisker (Sportunion Hopfgarten) und Angelika Bstieler.

 

Bei den Masterklassen siegte Bruno Lemberger (Tiroler Frücheküche/Raceteam) klar vor Hermann Webhofer (Rottweiler Gaimberg) und Michael Pichler (SKO - Sportklub Osttirol). In der Damenklasse dominierte Cornelia Baumgartner (Union Compedal) vor Ines Bernleitner.

 

Junge Teilnehmer mit tollen Leistungen

Der Jüngste Teilnehmer (Jahrgang 2010) war David Mair mit neun Jahren. Er bezwang den Schlossberg in einer starken Zeit von 51:08 Minuten. Ebenfalls sehr gute Leistungen zeigten Noha Lemberger und Johannes Jünnemann in der Hobbyklasse. Der Jüngste in der Tourenklasse, Luca Asslaber (BJ 2003) wurde hervorragender 16.! Die Jugendlichen bekamen bei der Siegerehrung Gutscheine vom Kino Cine X und Schwimmbad Lienz.

 

In der Hobbywertung, wo 470 Höhenmeter auf die Teilnehmer warteten, siegte in einer Mittelzeit von 54:39 Minuten Judith Lechthaler vor Gerhard Brunner und Dagmar Lechthaler. In der Hobbyklasse, wo der Spaß im Vordergrund stand, starteten 84 Teilnehmer. Auch wurden fleißig Höhenmeter für die „SKIBO Tour“ gesammelt, wo sich mittlerweile neben insgesamt 600 registrierten Personen 40 Hobby-Tourengeher im Ranking mit Bronze und Silber befinden.

 

Neuer Modus hat sich bewährt

Alle Teilnehmer konnten sich im Anschluss übe tolle Preise der Sponsoren freuen.

Unter anderem zur Verfügung gestellt von TVB Osttirol, Lienzer Bergbahnen, Skinfit, Hervis, Bergsport Gassler, Dolomite.bike, Melasan, Loacker, Fitstore 24 und Benetton Lienz. „Es war wieder eine erfolgreiche Austragung und der Ski Club Lienz bedankt sich bei allen Teilnehmer und den über 40 freiwilligen Helfern vom SCL und HSV Lienz.

 

Das SCL Team freut sich schon auf den SCL Hochstein Tourenlauf 2020“, sagt Mutschlechner, der zum neuen Rennmodus noch meint: „Das neue Individual-Format mit den Runden kam sowohl bei den Athleten, als auch bei den Zuschauern sehr gut an. Wir erlebten spannende, abwechslungsreiche Rennverläufe mit technischen Aspekten (Fellwechsel und Abfahrt). Das Format mit den Runden werden wir sicher beibehalten.“ 

 

 

Freitag, 01.03.2019